Freitag, 20. September 2013

Beginn des Bibbulmun Track

Wir sind wieder unterwegs. Nach den letzten Tagen mit heftigem Jetlag, gemütlichen und leckeren Abendessen in bester Gesellschafft ging es heute endlich wieder mit Sack und Pack los. Unsere lieben Freunde haben uns nicht nur zum Anfangspunkt in Kalamunda gebracht, sie haben auch dafür gesorgt, dass wir mittags geniale Stullen dabei hatten. Denn Ute hatte für uns beste Fleischwurst, Salami, Teewurst und sogar Schwarzbrot besorgt. Vielen Dank dafür! In den nächsten Tage werden wir uns nach solchen Broten noch sehnen...
Der Bibbulmun Track schlängelte sich zu Beginn durch einen Park, bald aber wurde er schmaler und wir durften nach gründlicher Schuhreinigung den Nationalpark betreten.
Das "Hufeauskratzen" soll die Pflanzen im Park schützen, denn es besteht die Gefahr, dass man Blüten und Pflanzenreste aus der "Zivilisation" mit in den Nationalpark einschleppt und andere heimische Pflanzen damit vernichtet.
Das Wetter wurde so schön, dass wir in kurzen Hosen und T-Shirts laufen konnten, aber kurz nach der Kamel-Farm, ja, richtig gelesen, fing es plötzlich an zu schütten und die hohen Gamaschen und der Regenhut zahlten sich schon aus.
Kurz und heftig war der Schauer, dann wurde es wieder schön und wir konnten bald am ersten Shelter eine kleine Rast machen. Das Shelter sah super aus, noch recht neu und perfekt durchdacht mit mehreren Etagen zum Schlafen, Bänken und Tischen, einer Plastikbox mit dem Register, Besen und Handfegern und ein Privy...nahzu ein Luxusrefugium zum verweilen. Also, liebe Leute in den USA, daran könnt ihr euch ein Beispiel nehmen. Das sind Villen hier in Down Under :-)
Nach weiteren 6 km kamen wir an den Mundaring Damm und konnten als einzige Besucher diesen passieren. Sofort kamen Papageien und Elstern, um Essbares abzugreifen, aber das Betteln klappte bei uns nicht-trotz des schönsten Glucksens, was sie von sich gaben.
Kurz hinter dem Damm begann der Weg an der Pipeline entlang. Und plötzlich hüpfte ein Känguru den Wall hoch.
Als wir am Hotel ankamen, wurden wir auf ein Schild am Innenhof aufmerksam: "Bitte das Tor schließen, damit die Kängurus nicht in den Garten kommen!" Ok, wir sind jetzt tatsächlich in Australien angekommen.
Der gesamte Tag hatte etwas von einem Gang durch einen botanischen Garten. Die bunten Blumen, die ungewöhnlichen Vogelstimmen und die palmenartigen Gewächse machten den Tag zu einem tollen Erlebnis.

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